Die englische Traditionsmarke Barbour, vor allem bekannt durch ihre Wachs- und Steppjacken, wurde im Jahr 1894 in South Shields im Nordosten Englands gegründet. John Barbour, ein Schotte, begann in der Hafenstadt damit, wetterfeste Kleidung und Ölzeug an Fischer, Seemänner und Dockarbeiter zu verkaufen. Sein Unternehmen nannte er „J. Barbour & Sons“. Seine Söhne Jack und Malcolm werden 1906 gleichberechtigte Partner in der Firma. Im Laufe der Jahre half vor allem der Export in die britischen Kolonien dabei das Unternehmen wachsen zu lassen. Während der Weltkriege produzierte Barbour Bekleidung für das britische Militär. Außerdem entstand 1936 der legendäre Motorradanzug „International“, der ein Jahrzehnt später zur gleichnamigen Jacke führte – die Jacke, die unter anderem Steve McQueen trug.
 
Die allseits bekannten und beliebten Wachsjacken entwickelte Margaret Barbour in den 1980er Jahren. Die drei Klassiker „Bedale“, „Beaufort“ und „Border“ gelten immer noch als Barbour-Ikonen und werden in der eigenen Produktionsstätte in England hergestellt. Heutzutage ist Barbour nach wie vor ein Familienunternehmen und mittlerweile in der fünften Generation. Die Barbour Kollektionen sind in die Bereiche Sporting, Classic, Lifestyle und Heritage unterteilt. Insbesondere durch die Heritage Linie entwickelt sich Barbour als Lifestyle-Marke weiter, da sie in ihr neue, lässige und modischere Schnitte und Styles vereint. Daneben steht Barbour selbstverständlich nach wie vor für absolute Authentizität und einen britischen Lebensstil. Die Kollektionen legen daneben großen Wert auf Qualität, Funktionalität und Komfort.