Aakash Nihalanis Tape-Art sorgt für Aufsehen und setzt bunte Highlights im farbneutralen urbanen Raum. Er spielt mit den Perspektiven und der Dimensionalität und ermöglicht es dem Betrachter für einen Moment in eine andere Welt einzutauchen.
 
WIE DER ZUFALL WILL...
Zur Tape Art kam Aakash Nihalani ganz durch Zufall. Als er während seiner Studienzeit eine Ausstellung vorbereitete, stand ein kleines Podest direkt am Fuß seiner Installation. Den Schatten, den es warf, passte perfekt zu seiner geometrischen Arbeit, die er an der Wand anbringen wollte. Kurzerhand schnappte er sich neonfarbenenes Tape, umrandete den Schatten und integrierte die Form in seine Ausstellung.
Seine Inspiration nimmt Nihalani aus dem großstädtischen Raum in dem er aufgewachsen ist und der von geometrischen Formen und endlos miteinander verbundenen und geschachtelten Würfeln zu bestehen scheint. Er entschied sich bewusst dafür, draußen zu arbeiten. So kann er freier in seiner Arbeit und Kreativität sein und eine völlig neue Anschauungsweisen der Dinge provozieren.
 
 
LANDLINES
Nihalani zelebriert die textmarkerfarbenen Klebestreifen in einer ganzen Reihe von Projekten. Mit seiner Arbeit sollen die Betrachter in eine andere Welt eintauchen und den urbanen Raum aus einem völlig neuen Blickwinkel erleben. Dies wird durch ein Spiel mit Farben und kubischen Formen erzielt, durch die dem grauen, städtischen Beton Leben eingehaucht wird.
Sein letztes Projekt nennt sich „Landlines: eine performative Installation in der bunte Formen Personen durchdringen und sie miteinander verknüpfen. Die Performance soll die Einsamkeit aber auch gleichzeitig die Zugehörigkeit der Menschen untereinander ausdrücken und eine visuelle Verbindung zwischen virtueller mit realer Welt schaffen.
 
 
ÜBER DEN KÜNSTLER
Nihalanis Eltern stammen aus Indien zogen von dort nach Queens, New York wo er in Little India aufwuchs und eine renommierte Kunstschule besuchte. Als Kind war er fasziniert von Illusionen und der Zauberei. Diese Faszination setzt er heute in Form von optischen Täuschungen in seinen Arbeiten um.
 
Mehr Infos gibt es auf Aakash Nihalanis Website.