Zugegeben, ein bisschen lebensmüde wirkt es schon, wenn James Kingston auf Kräne und Brücken klettert. Der 23-jährige ist urbaner Kletterer  und Rooftopper und nimmt es gerne mit Brücken, Kränen und Gebäuden auf.

 

“I DIDN’T GO THERE TO DIE. I WENT UP THERE TO LIVE.“
Alles begann 2004, als James Kingston eine Dokumentation über die Sportart Parkour im Fernsehen sah. Nachdem er mit 10 Jahren die Schule schmiss, wusste er nicht, was er mit seinem Leben anfangen sollte. Die Dokumentation gab ihm den entscheidenden Kick und kurzerhand entschloss er sich, die Actionsportart selbst auszuprobieren. Ihm geht es darum, sich weiterzuentwickeln, mutiger und mit klaren Zielen zu werden. Er selbst sagt dazu: “I didn’t go there to die. I went up there to live“. Das alles ist aber nicht bloß Spielerei, sondern erfordert jahrelanges Training. Um sein Ziel zu verfolgen, trainiert Kingston täglich bis zu fünf Stunden, um die nötige körperliche Fitness und Muskelkraft aufzubauen.
 

 

DON’T LOOK DOWN
Selbst vor über 70 Meter hohen Kränen macht der Brite keinen Halt. Für solche einen Aufstieg braucht er ca. 20 Minuten. Manchmal verbringt aber Stunden in dieser Höhe, schaut sich Sonnenuntergänge an und baumelt einarmig und todesmutig an einer der Streben. Bei seinen Klettereien entstehen faszinierende Bilder, die er mit seiner GoPro Kamera auf dem Kopf festhält. Mittlerweile wurde ihm sogar eine 45-minütige Dokumentation gewidmet. Die trägt den passenden Titel "Don’t look down" und ist kein Streifen für Menschen mit Höhenangst!
 
Mehr Videos könnt Ihr auf seinem Youtube-Profil anschauen. Aber wir er selbst warnt: Bitte nicht nachmachen!