JR ist der Besitzer der größten Kunstgalerie der Welt. Seine Arbeiten findet man von Nairobi bis New York, von Marseille bis Manila. In verschiedenen Projekten bringt er überdimensional große Portraits auf Häuserwände, Mauern oder Straßen.
 
PROJEKTE
Was JR macht, nennt sich „Pervasive Art“. Für seine Kunst holt er sich keine Erlaubnis, er macht es einfach. Die Protagonisten sind seine Zuschauer, wohingegen er selbst anyonym bleibt. Seine Arbeiten lässt er fast unkommentiert und bietet so den Raum zur freien Interpretation.
 
In Deutschland war der Franzose schon an mehreren Stellen mit verschiedenen Projekten zugange. In Berlin machte er mit „Wrinkles of the city“ auf die „Runzeln in der Stadt“ aufmerksam. Im Vordergrund steht die zeitgeschichtliche Veränderung der deutschen Hauptstadt. Und wer kann diese schon besser repräsentieren als die Menschen, die die zahlreichen Veränderungen in Berlin miterlebt haben? JR suchte sich deshalb nicht die jungen, sondern die alten Berliner aus. Deren vom Leben gezeichnete Gesichter markieren an verschiedenen Orten die Bruchstellen der Stadt.
 
 
Der Phototruck seines Projekts „Inside Out“ machte zuletzt bei der Millerntor Gallery in Hamburg Halt. Die Idee dahinter ist, dass Menschen sich portraitieren können und so ihre persönliche Message zu einem Stück Streetart wird. Weltweit entstanden bereits über 200.000 Portraits in mehr als 112 Ländern. Ein Teil davon ziert nun seit geraumer Zeit auch das Stadion des FC St. Pauli.

 

ÜBER DEN KÜNSTLER
JR wurde 1983 in Paris geboren und war als Teenager begeisterter Graffiti-Sprayer. Seine Karriere begann, als er in der Pariser Metro eine liegengebliebene Kamera fand. Seitdem sind die schwarz/weißen Pastings charakteristisch für seine Arbeiten, für die er 2011 mit dem TED Preis ausgezeichnet wurde.
 
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